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Haushaltsbuch-Vorlage für den Ruhestand

Eine schlankere Buchungstabelle für ein festes monatliches Einkommen mit besonderem Augenmerk auf Gesundheits- und Pflegekosten.

Haushaltsbuch-Vorlage für den Ruhestand

Im Ruhestand ist das Einkommen in der Regel planbarer als im Erwerbsleben: Die gesetzliche Rente, eventuell eine Betriebsrente oder private Zusatzrente, kommt monatlich in gleichbleibender oder nur langsam steigender Höhe. Deshalb reicht eine schlankere Tabelle mit 16 Zeilen häufig aus — es gibt weniger einzelne Buchungen als in einem Haushalt mit unregelmäßigem Einkommen.

Trotzdem lohnt sich die getrennte Erfassung mehrerer Einkommensquellen, falls vorhanden: gesetzliche Rente, Betriebsrente und private Vorsorge in je einer eigenen Zeile. So lässt sich am Jahresende nachvollziehen, wie sich eine Rentenanpassung auf das Gesamtbudget ausgewirkt hat, ohne die Quellen im Nachhinein auseinanderrechnen zu müssen.

Auf der Ausgabenseite gewinnt eine Kategorie an Gewicht, die im Erwerbsleben oft kleiner ausfällt: Gesundheits- und Pflegekosten. Dazu zählen Zuzahlungen für Medikamente, Praxisgebühren für bestimmte Leistungen, Fahrten zu Arztterminen, Hilfsmittel und, falls nötig, Zuzahlungen zu ambulanter Pflege. Eine eigene Zeile oder Kategorie dafür zeigt über mehrere Monate, ob diese Kosten steigen, was frühzeitig Hinweise auf einen wachsenden Unterstützungsbedarf geben kann.

Ein zweiter Posten, der im Ruhestand oft anders gewichtet ist: Fahrtkosten sinken meist, weil der tägliche Arbeitsweg wegfällt, während Ausgaben für Freizeit, Reisen und Hobbys einen größeren Anteil am frei verfügbaren Budget einnehmen können. Eine eigene Zeile dafür macht sichtbar, ob dieser Anteil im Rahmen dessen bleibt, was das feste Einkommen abzüglich der Fixkosten übrig lässt.

Bei Wohneigentum ohne laufenden Kredit fallen Miete oder Rate weg, dafür bleiben Instandhaltung, Grundsteuer und Nebenkosten als eigene, oft jährlich statt monatlich fällige Posten bestehen — diese lassen sich in dem Monat eintragen, in dem die Rechnung tatsächlich kommt, mit einem Vermerk, dass es sich um eine Jahreszahlung handelt.

Da das Einkommen über weite Strecken des Jahres konstant bleibt, reicht es oft, die Tabelle alle paar Monate statt jeden Monat neu auszufüllen und größere, unregelmäßige Posten wie Versicherungsbeiträge oder Instandhaltung gesondert zu vermerken. So bleibt sichtbar, ob das monatliche Einkommen diese unregelmäßigen Ausgaben über das Jahr gerechnet tatsächlich trägt.

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