Urkunde-Vorlage: Vorlesewettbewerb
Für die Klassen- und Schulausscheidung des Vorlesewettbewerbs, mit Platz für Buchtitel und Platzierung.
Der Vorlesewettbewerb ist an deutschen Schulen eine feste Einrichtung, meist in der sechsten Klasse, organisiert über mehrere Stufen von der Klassen- bis zur Kreisebene. Eine passende Urkunde bezieht sich auf die jeweilige Ausscheidungsstufe — Klassenebene, Schulebene oder eine höhere Runde — und sollte diese Stufe im Text nennen, damit sie sich später eindeutig zuordnen lässt, etwa “für den 1. Platz beim Vorlesewettbewerb der Klasse 6”.
Anders als bei vielen anderen Schulurkunden lohnt sich hier ein Bezug auf das konkrete Buch oder den vorgelesenen Text, da der Wettbewerb aus zwei Teilen besteht: einem vorbereiteten und einem unbekannten Text. Ein Zusatztext wie “Für einen überzeugenden Vortrag aus dem gewählten Buch” würdigt die eigentliche Leistung genauer als eine reine Platzierungsangabe.
Bei mehreren Teilnehmenden aus einer Klasse, die nicht alle eine Platzierung erhalten, eignet sich für die übrigen eine Teilnehmerurkunde mit neutralerem Text, etwa “für die Teilnahme am Vorlesewettbewerb der Klasse 6”, statt einer Formulierung, die einen Erfolg suggeriert. Das hält die Urkunden innerhalb der Klasse fair und nachvollziehbar.
Format und Papier folgen dem Muster anderer Schulurkunden: Querformat A4 mit Rahmen, Papier ab 100 g/m² für den Normalfall bei einer ganzen Klasse, ab 160 g/m² für die Siegerurkunde der Schulebene, die häufig länger aufbewahrt oder sogar an eine höhere Wettbewerbsstufe weitergereicht wird.
Die Unterschriftenzeile trägt in der Regel die Deutschlehrkraft, die den Wettbewerb organisiert hat, ergänzt um die Schulleitung bei der Siegerurkunde der Schulebene. Bei der reinen Klassenausscheidung genügt häufig die Unterschrift der Klassenlehrkraft allein, das zweite Feld kann dann leer bleiben.